Aktuelles

Neues Jahr Workshop 2020 

Mit Elena Tentschikova 
2-4. Januar 2020
10:30-12:00 klassisches Training 
12:10-13:00 Point work und Variation 
 

Elena Tenschikova ist in Russland aufgewachsen und hat ihre Ballettausbildung an der Vaganova-Academy in St. Petersburg absolviert. Nach ihrem Abschluss wurde sie 1990 Mitglied des Kirov Balletts (Mariinsky) und tanzte das gesamte Repertoire der Compagnie. Von 1993 bis 1997 war sie erste Solistin beim Theater Magdeburg, wo Irene Schneider viele Partien für sie kreierte. Zum Beginn der Spielzeit 1997/1998 wechselte sie zum Stuttgarter Ballett und war dort in vielen Balletten zu sehen: Schwanensee, Romeo und Julia, Onegin, Carmen (John Cranko), Dornröschen (Marica Haydée), Der Sandmann, LuLu (Christian Spuck) und viele andere. Von 2010 bis 2014 war sie Lehrerin an der Kirov Academy of Ballett of Washington DC und unterrichtete dort die Abschlussklassen. Seit 2014 unterrichtet sie an der John Cranko Schule in Stuttgart.

Der 6 tägige Workshop besteht täglich aus zwei Teilen: Einem 90 Minuten Training mit Übungen an der Stange, Techniken und Sprüngen und einem 50 Minuten Training auf der Spitze. Es kann im zweiten Teil auch mit flachen Schuhen, also Schläppchen, getanzt werden. Der Workshop kann tageweise mit und ohne Pointwork gebucht werden.

 
 

Mit Saskia Hamala
Contemporary
11. Januar 2020  10:30-12:30
12. Januar 2020  11:30-13:30 

 

„Meine Leidenschaft für den Tanz und meine Faszination für das Leben lassen mich mit nichts Geringerem zurück als einer tiefen Hingabe und unersättlichem Engagement für meine Arbeit.“

Saskia Hamala legt choreographisch in ihrem Stil Wert darauf, den Körper des Tanzenden in den Mittelpunkt zu stellen. Das Bewegungsrepertoire, das sie hierfür in ihrem Unterricht verwendet, schult die Körperintelligenz und gleichzeitig sind die Formen und Wege, die sie wählt, für manche ungewöhnlich und beanspruchend. Sie arbeitet mit der Überzeugung, dass Körper, Geist und Gefühl untrennbar sind in der Performance, sowie auch im Training; das zieht einen roten Faden durch ihre Arbeitsweise. Ihren Unterricht begleitet meist basslastige, treibende Musik, Geräuschkulissen oder neoklassische Stücke, die den Zweck haben, den Tänzer aus dem Alltag zu entrücken und ihn in einen Flow im hier und jetzt zu verankern.
Mehrere Jahre hat sie sich vor allem von Marek Ranic inspirieren lassen, und regelmäßig bildet sie sich unter anderem in Paris fort und ist dort besonders begeistert von der Dozentin Corinne Lanselle.
Ihre dreijährige Ausbildung schloss sie 2018 an der Tanzakademie Minkov ab und ist seither freischaffend tätig. Sie orientiert sich breitgefächert unter anderem auch in Richtung afro- und lateinamerikanischem Paartanz.

„Ich bin hingerissen von der Verwundbarkeit und der gleichzeitig unstürzbaren Stärke, die sich in der Ehrlichkeit der Bewegung eines Tänzers manifestiert. Ich möchte einen von der Welt geformten und in die Welt involvierten Tänzerkörper und Geist durch meinen Unterricht erreichen. Tanz und Leben sind für mich untrennbar.“

 

Schule des Balletts
Toshiyuki Kusuda
Ostendstraße 110, 70188 Stuttgart
Tel.+ Fax: 0711/484506
ballett.sdbs@gmail.com